Welsh Corgi Pembroke

FCI-Standard Nr. 39 (WCP)

Welsh Corgi Pembroke Rassestandard

FCI-Standard-Nr. 39 vom 19.09.2022
Ursprungsland: Großbritannien

Ursprung: Großbritannien. 

Verwendung: Schäferhund. 

Datum der Publikation des gültigen offziellen Standards: 16.06.2022. 

Klassifikation FCI: Gruppe 1 Hüte und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde). Sektion 2 Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde). Ohne Arbeitsprüfung. 

Allgemeines Erscheinungsbild: Tiefgestellt, kräftig, robust, wachsam und lebhaft, in kleinem Format erweckt er den Eindruck von Substanz und Zähigkeit. 

Wichtige Proportionen: Länge des Fangs im Verhältnis zu der des Schädels wie drei zu fünf. 

Verhalten /Charakter (Wesen): Dreist und geschickt. Überlegen und freundlich, weder nervös noch aggressiv. 

Kopf: Fuchsähnlich in Form und Erscheinung, mit lebhaftem, intelligentem Ausdruck.

  • Schädel: Zwischen den Ohren ziemlich breit und flach.
  • Stop: Mäßig ausgeprägt.

Gesichtsschädel:

  • Nasenschwamm: Schwarz.
  • Fang: Leicht spitz zulaufend.
  • Kiefer/Zähne: Kräftige Kiefer mit einem perfekten, regelmäßigen und vollständigen Scherengebiss, wobei die obere Schneidezahnreihe ohne Zwischenraum über die untere greift und die Zähne senkrecht im Kiefer stehen. 
  • Augen: Gut eingesetzt, rund, von mittlerer Grösse, braun, der Fellfarbe angepasst.
  • Ohren: Aufgerichtet, mittelgross, leicht abgerundet. Die Verlängerung einer gedachten Geraden von der Nasenspitze durch das Auge sollte in ihrer Verlängerung durch die Spitze des Ohres oder geringfügig daneben verlaufen.

Hals: Angemessen lang. 

Körper:

  • Obere Profillinie: Mittlere Länge, keine kurze Lendenpartie, von oben betrachtet sich leicht verjüngend.
  • Rücken: Gerade.
  • Brust: Breit und tief, gut zwischen den Vorderläufen herunterreichend. Gut gewölbte Rippen

Rute: (Vorzugsweise angeboren) kurz.

  • Kupiert: Kurz.
  • Unkupiert: In der Verlängerung der Rückenlinie angesetzt. Während der Bewegung oder wenn aufmerksam ist die natürliche Haltung oberhalb der Rückenlinie.

Gliedmaßen:

Vorderhand:

  • Schulter: Gut gelagert und im Winkel von 90° zum Oberarm stehend.
  • Oberarm: Fest der Wölbung des Brustkorbs angepasst.
  • Ellenbogen: Gut an den Körperseiten anliegend, dabei weder lose noch zu fest.
  • Vordermittelfuß: Kurz und so gerade wie möglich, bis zu den Pfoten hinabreichend kräftige Knochensubstanz.
  • Vorderpfoten: Oval, kräftig, gut gewölbte und fest geschlossene Zehen, die beiden mittleren Zehen geringfügig vor den beiden äusseren stehend. Ballen kräftig und gut gepolstert. Nägel kurz.

Hinterhand:

  • Allgemeines: Kräftig und geschmeidig. Läufe kurz, bis zu den Pfoten hinabreichende kräftige Knochensubstanz.
  • Knie: Gut gewinkelt
  • Sprunggelenk: Von hinten gesehen, gerade.
  • Hinterpfoten: Oval, kräftig, gut gewölbte und fest geschlossene Zehen, die beiden mittleren Zehen geringfügig vor den beiden äusseren stehend. Ballen kräftig und gut gepolstert. Nägel kurz.

Gangwerk: Frei und aktiv, weder lose noch gebunden. Vorderläufe, ohne dass sie zu hoch angehoben werden, gut nach vorne ausgreifend, dabei im Einklang mit dem Schub aus der Hinterhand. 

Haarkleid:

Haar: Mittlere Länge, gerade mit dichter Unterwolle, niemals weich, wellig oder drahtig. 

Farbe: Einfarbig rot, sable, rehfarben, schwarz mit Brand, mit oder ohne Weiss an Läufen, Brustbein und Hals. Etwas weiß am Kopf und am Fang ist zulässig. 

Größe /Gewicht: 

  • Widerristhöhe: ca. 25 – 30 cm.
  • Gewicht: Rüden 10 – 12 kg. Hündinnen: 9 – 11 kg.

Fehler: Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte und dessen Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Hundes zu beachten ist und seine Fähigkeit, die verlangte rassetypische Arbeit zu erbringen. 

Disqualifizierende Fehler:

  • Aggressive oder übermäßig ängstliche Hunde. 
  • Hunde, die deutlich physische Abnormalitäten oder Verhaltensstörungen aufweisen, müssen disqualifiziert werden.

N.B.:

  • Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.

Über den Welsh Corgi Pembroke

Die Heimat der Welsh Corgis ist das Keltenland Wales, wie schon der Name sagt. Der Corgi gehört einer uralten Rasse an, aber niemand kann mit Gewißheit sagen, wie sie einmal entstanden ist. Wahrscheinlich ist der Torfspitz unter seinen Ahnen. Die äußere Gestalt des Corgis hat sich praktisch bis heute nicht verändert. Denn schon bei den frühen Kelten wurden Corgis als kleine Gebrauchshunde gehalten, zum Viehtreiben und als Rattenfänger, so wie allerlei Betätigungen in Haus und Hof. Auf den einsamen walisischen Bauernhöfen hielt man sich gewöhnlich mehrere Corgis, die in Teamarbeit das Vieh von und zur Weide trieben. An Markttagen waren sie unentbehrliche Helfer wenn es galt, das Vieh geordnet auf dem Weg zur Stadt zu begleiten.

Sehr auffallend für einen Gebrauchshund ist beim Corgi seine kleine Gestalt. Trotz seiner kurzen Läufe ist er jedoch äußerst beweglich und ausdauernd. Das zeigt schon sein verhältnismäßig massiger Körper mit viel Herzraum und guter Bemuskelung an kräftigem Knochenbau. Es ist von jeher eine Eigenart vom Corgi, daß er nur beim Großvieh eingesetzt wird. Mehrere Hunde halten die gesamte Herde in Bewegung, indem sie die Säumigen ganz flink in die Fesseln zwicken. Ebenso rasch ducken sie sich, um dem Hufschlag zu entgehen. Deshalb wurden sie zuweilen auch „Welsh Heelers“ in ihrer Heimat genannt. Die walisische Bezeichnung „CORGI“ kann man etwa mit „COR“ = dwarf – klein, und „CI“ = dog – Hund übersetzen.
Es gibt , wie bereits oben vorgestellt, zwei Arten von Welsh Corgis, den Pembroke und den Cardigan, wobei hier nur vom Pembroke die Rede ist. Warum der Pembroke, im Gegensatz zum Cardigan, keine Rute hat, bzw. „kupiert“ wird, hat die Gemüter von jeher bewegt. Man weiß es nicht. Historisch wird der Corgi schon im 9. Jahrhundert erwähnt, nämlich zur Zeit von „Howell DHA“, einem bedeutenden Keltenherrscher. Eine Version könnte sein, daß man die Schwanzsteuer, die jeder Bauer bezahlen mußte, umgehen wollte. Schon damals waren die Steuern sehr unbequem und lästig. Vielleicht entstanden auch einmal per Zufall ein „bob“ und man wollte eine wertvolle Zuchtlinie kennzeichnen. Im Jahr 1896 wurden zum ersten Mal auf einer landwirtschaftlichen Ausstellung in einem walisischen Ort mit unaussprechlichem Namen, Welsh Corgis vorgeführt. Natürlich Pembrokes und Cardigans als gemeinsame Rasse. Erst 1934 wurden die beiden Typen endgültig getrennt registriert und gezüchtet. Waren es bisher noch neunzig Cardigans auf zehn Pembrokes, so sollten sich diese Zahlen in Zukunft gründlich umkehren. Warum sich der Trend veränderte, ist reine Vermutung. Vielleicht ist das Britische Königshaus nicht ganz unbeteiligt daran. In den dreißiger Jahren schenkte nämlich König Georg seinen beiden Töchtern einen Pembroke als Spielgefährten. Bekanntlich leben bis heute die kleinen „Waliser“, heiß geliebt und oft zitiert in der königlichen Familie. Damit wurde sozusagen der Pembrokeshire Welsh Corgi “ salonfähig “ und vielleicht auch zu einem „Status Symbol“ in England.

Der Corgi ist durch seine angenehme Größe und seinem pflegeleichten Fell recht einfach zu halten. Er hat im allgemeinen einen robusten Verdauungsapparat und verträgt Kälte besser als Hitze. Seine Anpassungsfähigkeit erlaubt es, daß man Corgis praktisch ohne Schwierigkeiten überall halten und mitnehmen kann. Allerdings muß er in der Jugend konsequent erzogen werden.

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